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Montag, 27. September 2010

Nighttime.

Last weekend war mal wieder great. Ich hatte, seit ich in Houston bin, kein einziges Wochenende, an dem ich keinen Spass hatte. Es gibt unglaublich viele Clubs und Bars, man wird gar nicht fertig. Diesmal waren wir im Venue, Downtown. Da kommt schon so ein gewisses Big-City-Nighlife-Party-Feeling auf, wenn man so zwischen den ganzen Hochhäusern in der Schlange vom Club steht. Ich glaub, das wird einer meiner neuen Lieblingsclubs, gute Musik, nice people ;) und auch im Allgemeinen ein schöner Club. Sieht im Inneren etwas aus wie ein Lagerhaus, aber ist im Erdgeschoss eines Hochhauses!? Danach gings noch zu nem After Hour Club, der erst um 2.30am aufmacht. Pandora auf der Washington Ave. Nicht mehr ganz so nett, aber zu so einer Stunde kann man wohl auch nicht mehr viel erwarten. Hat auf jeden Fall Spass gemacht. <3

Nur noch 8 Tage bis meine Fam endlich hier ist. :)



Mittwoch, 22. September 2010

Life how it's supposed to be.

Texas ist toll. Houston ist toll. Bellaire ist toll. Meine Gastfamilie ist toll. Meine Freunde sind toll. Das Wetter ist toll. Mein Alltag ist toll. Alles ist toll.

Das einzige Problem, was mich zur Zeit belastet, ist meine Zukunftsplanung. Ich krieg Panik, wenn ich nur dran denke, wieder in Deutschland zu leben. Die Idee, hier zu studieren, kam wieder auf. Bis jetzt steht absolut nichts fest, ich kann mich ja nichtmal für nen Studiengang entscheiden. Am liebsten wär's mir ja, gar nicht zu studieren. Ich bin kein ruhig-dasitzen und lernen Typ. Da kommt mir wieder mein Verstand in die Quere und streitet mit mir, wozu ich den ganzen Mist denn brauche. Und dann kommt meine Sturheit durch und sorgt dafür, dass ich das Buch an die Wand schmeisse und laut schreie. Wohl die extremste Art einer Lernblockade. Mein Unterbewusstsein weigert sich zu lernen. Genetisch veranlagt und unheilbar. Schade.

Kleine Zusammenfassung der letzten Wochen. Mein Arbeitsalltag sieht eigentlich immer recht lässig aus. Zur Schule fahren und abholen und dann einfach chillen. Zwischendurch hier und da mal Wäsche machen oder Küche aufräumen und das wars dann auch schon. Mein Gastbruder ist super drauf, macht voll viel Spass mit ihm rumzuhängen. Er hängt die meiste Zeit an der Xbox, aber es kommt nicht selten vor, dass er aus dem Nichts auf springt und anfängt zu tanzen. Jerk Style. ;) Er hört auch immer brav auf mich, er hat mich echt noch nie auf die Palme gebracht, wie manch andere Leute. Und wir hören die selbe Musik, was dazu führte, dass Gastmom uns Front Section Tickets fürs Drake Concert in ein paar Wochen besorgt hat. WAAAH, ich freu mich so. Noch dazu hab ich mir und Freunden letzte Woche Front Section Tickets für USHER und TREY SONGZ im November besorgt. Jaaaa, ich bin schon ein bisschen AWESOME. Hehe.
Plus, in zwei Wochen kommt meine Fam mich besuchen. Zweiter Anlauf, hoffentlich klappts diesmal auch, sonst hab ich mir umsonst frei genommen.












Love y'all. <3

Donnerstag, 12. August 2010

Vier Tage bin ich schon in Houston und es läuft immernoch super. Könnte auch daran liegen, dass niemand so wirklich was zu tun hat und wir den ganzen Tag nur rumhängen. K. ist arbeiten, aber B. & J. und meist auch J.'s Freundin und 438 von B.'s Freunden sind hier. Oder der Kleine ist bei Freunden. Oder wie auch immer. Und zur Zeit ist die alte Nanny auch noch jeden Tag hier und übernimmt so ziemlich jeden Part meines Jobs. Übernächste Woche bin ich erst alleine für alles zuständig. Dann ist der Große auch im College und die Schule für B. fängt wieder an. Dann läuft hier endlich alles etwas geregelter und ich kann auch mal im Vorraus Pläne machen. Hab's noch nichtmal geschafft Leute kennenzulernen, weil ich quasi immer on call bin. Morgen ist zum Glück Wochenende und ich hab erstmal richtig FREI.

Am Dienstag waren K. und ich Auto kaufen und haben auch nen richtig guten Deal für nen Ford Expedition gemacht. Das ist jetzt meiner. :) Die Wahl stand zwischen Chevy Tahoe, GMC Yukon oder Lincoln Navigator. Im Grunde aber eh alles die gleichen Autos. Von Exterior und Interior her. Ich bin heut gleich den ganzen Tag damit rumgefahren. Richtig, richtig genial. Beim Drive-thru musst ich runter gucken, anstatt mich wie gewohnt hoch zu strecken. Die Karre geb ich nie wieder her. :)



Samstag, 7. August 2010

Texas, Baby!!

Nach drei unglaublich frustrierenden Wochen im Rematch und Interviews mit neun verschiedenen Gastfamilien, hab ichs dann doch noch geschafft und DIE Familie gefunden. Die unglaublich geduldigen und freundlichen Menschen von AuPairCare im San Francisco Office, haben sich von ihrer besten Seite gezeigt und ordentlich Druck gemacht, ich soll mich doch endlich mal entscheiden und nicht so vielen Familien ohne richtigen Grund absagen. Ich war echt super enttäuscht von der Agency. Wär meine super Betreuerin nicht gewesen, wär ich jetzt in Deutschland. Ich hab diesmal wirklich nur auf meine Guts gehört. Hat mir ne Fam auf die Mailbox gesprochen und klang nicht sympatisch - weg damit. Die erste Fam, bei der ich dacht, die will ich, kam aus Alabama. Wir haben uns echt super verstanden, aber da muss irgendwas vorgefallen sein. Von einem Tag auf den anderen hab ich nichts mehr von denen gehört. AuPairCare wusste auch nicht was los ist und konnte sie auch nicht erreichen. So im Großen und Ganzen muss ich sagen... das war das letzte Rematch. Besonders die Tage, wo ich nicht wusste, ob ich überhaupt noch eine Woche an die üblichen 2 Wochen dranhängen kann, haben mich dann doch an meine Grenzen gebracht. Ich war an nem Punkt, wo ich schon nach Flügen nach Deutschland gesucht und randomly zu heulen angefangen habe. Nicht zu wissen, wo man in einer Woche sein wird und absolut keine Kontrolle darüber zu haben, ist so gar nicht mein Ding. Schön war's nicht, aber es hat sich gelohnt.

Meine neue Gastfamilie besteht aus Single-Mom K., ihren zwei Söhnen J.(18) und B.(13) und Wuschelschoßhund. Wobei ich mich natürlich nur um B. kümmere, K. ist im College. Klingt easy? Joa, könnte man so sagen. Ich bin ihr erstes Au Pair.

Nachdem ich letzte Nacht gar nicht zum Schlafen kam, weil ich mich ja noch von meiner Lieblingsbar verabschieden musste, ging's frühs um 5 zum Washington Dulles International und von da aus nach Chicago. Drei Stunden Layover hab ich mit Skype (Danke Melli :-*) und Musik verbracht. Wollt mir eigentlich auch ein Chicago Shirt kaufen, aber es gab echt nur super hässlichen Mist. Muss ich halt nochmal nach Chicago. Haha.
Naja, gegen Mittag ging's weiter nach Houston, drei Stunden Flug, die ich vollkommen verschlafen hab. Bin immer genau dann aufgewacht, wenn die Southwest Leute grad fertig waren mit Drinks und Snacks verteilen. Typisch... K. hat mich im Super-riesen-monster-giganten Truck ihres Sohnes abgeholt, total genial. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden und sie meinte auch schon, dass sie denkt, wir werden ein super Team sein. Bis Montag sind wir jetzt noch im Wochenendhaus auf Tiki Island und danach seh ich erst mein eigentliches neues Heim in Houston. Bellaire um genau zu sein, eine Stadt in Houston drin. Oder Stadtteil. Wie auch immer man's nennen will.

Morgen gibt's mehr, ich bin totmüde. Gute Nacht.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Virginia - 2 Up 2 Down

Hier kommt jetzt der langersehnte Blogeintrag. Die Zusammenfassung der letzten vier Monate. Ich würd's nicht Zeitverschwendung nennen, denn ich hatte natürlich eine super Zeit, aber die Entscheidung, die ich letztendlich getroffen habe, hätte schon viel eher kommen sollen.

Nun also, was hab ich in den letzten Monaten getrieben? Eigentlich dasselbe wie schon im vergangenen Jahr. Viele tolle Menschen kennengelernt, sehr viel gefeiert, rumgereist und einfach mein Leben genossen, ohne mich von nicht allzu positiven Menschen runterziehen zu lassen. Typisch halt. :)
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Woodbridge, Virginia schon sehr ins Herz geschlossen habe. Es ist keine große Metropole, hat nichts besonderes, aber es ist Amerika. Leider denken sich viele Leute hier, sie wären supertoll, weil sie ja so nah an Amerikas Hauptstadt leben und meistens auch für die Regierung arbeiten. Aber alle anderen sind auszuhalten. ;)
Die Landschaft hier ist eher langweilig. Selbst in Virginia Beach, wo ich gehofft habe, endlich mal wieder ein paar schöne Palmen anzutreffen, gabs nur halb angestorbene Wanna-be Palmen. Und da ich mich nicht mehr an viel erinnern kann, war's sicher auch nicht so schön dort. Vielleicht sind auch alkoholische Getränke Schuld. Wer weiß. Es wird wohl nie geklärt werden, wieso meine Haare total nass waren, als wir aus dem Club raus sind. Oder warum ich allein quer durch die Stadt gelaufen bin. Oder warum ich auf dem Lifeguard-Posten am Strand geschlafen hab. Keine Sorge, die Bilder davon werden mit Sicherheit NIE veröffentlicht werden. :P
Zum Glück gings ein paar Wochen später nach Myrtle Beach, South Carolina. PALMEN! :) Und mein geliebter Atlantic, mit Wasser in dem man nicht erfrieren muss. Und der ein oder andere Gras-Konsum. Und die Zerstörung einer Kamera, die zu durstig war und später bei 400° im Ofen trocknen sollte. Und die ein oder andere verlorene Person. Und viel zu viele Bekanntschaften, bei denen man sich nie wieder gemeldet hat. Und das wunderschöne Geschenk, sich an alles erinnern zu können. So gehört sich das.

Bevor ich hergekommen bin wurde mir soviel von DC's achso tollem Nightlife erzählt. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich darauf wie ein kleines Kind gefreut habe, aber als es dann endlich mal in die City ging, war's ne bittere Enttäuschung. Klar, es gibt ne Menge Bars und Clubs in DC, aber welche Stadt hat das nicht? Dazu kam noch, dass es hier absolut keine Skyscraper gibt. Nichts. Und somit kam auch das Big City Nightlife Feeling gar nicht auf. Plus: Die Bouncer sind total kleinlich, wenn's um ID's geht. Da wird hier teilweise wirklich erwartet, dass du deinen Reisepass mitschleppst, wenn du keine US-ID hast. Demnach kann sich jeder vorstellen, wie sie bei meiner verbesserten ID reagiert haben. Dank meinem ganzen Charm wurd' ich dann aber doch in die meisten Clubs und Bars reingelassen. Dickes Dankeschön an Mama, für die guten Gene! Hahaha.
Selbst hier in Woodbridge haben wir ne Bar, in der wir uns mindestens einmal die Woche blicken lassen. ID war nur beim ersten Mal interessant und einen Heiratsantrag vom Bouncer gabs auch noch. Mittlerweile kennt man schon so ziemlich alles und jeden dort. Heut abend gehts wahrscheinlich wieder hin.

Und ja, das bedeutet, dass es demnächst wieder mehr von mir zu lesen gibt.

Spread the word & Comment. :)

Mittwoch, 31. März 2010

Goodbye California

Trotz meines Katers, hab ich mich noch voller Elan mit Packen beschäftigt. Unglaublich, wie viel sich in so einem Jahr ansammelt. Und dabei war ich noch nichtmal so oft shoppen. Am Ende warens zwei große Koffer, ein Trolley und ein Rucksack. Klingt für andere Au Pairs sicher nicht viel, aber dafür, dass ich mit einem Koffer angereist bin und drauf geachtet habe, nicht so viel Scheiß zu kaufen, war's dann doch ganz schön schwer. Außer ein Koffer, hatte auch alles Übergewicht.. Ordentlich. Zum Glück bin ich mit Virgin geflogen, da darf man 70kg auf'n ersten Koffer laden. YAY. Und Handgepäck wurde glücklicherweise nicht kontrolliert.

Meine Lieblingsbrasilianerin Dani war so lieb, mich abends nach vollbrachter Arbeit (ja, ich hab nebenbei auch noch gearbeitet) abzuholen und bei sich schlafen zu lassen, in der letzten Nacht. Der Abschied von meiner Gastfamilie war lächerlich. Die Mutter meiner Gastmutter hat mich erstmal 'ne halbe Stunde ganz unauffällig kritisiert, während wir drauf gewartet haben, dass Frau Gastmama endlich heimkam. Diese hat dann einen auf beste Freundin gemacht und will mich ja unbedingt in DC besuchen. Ja, nee, is kla. Der Herr Gastpapa hat sich gar nicht blicken und auch nichts von sich hören lassen. Die Kleine war dann doch schon sehr traurig, was ihr aber von Mama und Oma schnell wieder ausgeredet wurde. Und Gastopa war lieb wie immer. Der einzige Normale in der Familie. Der Arme. Wir haben uns dann so schnell wie möglich aus dem Staub gemacht, obwohl wir doch noch bitte zum Dinner bleiben sollten. Ach, nach sieben Monaten, fragt ihr, ob ich zum Dinner bleibe. Henkers Mahl oder was!? Eh, es hackt doch.
Klar, war's traurig zu gehen. Die gewohnte Umgebung kann man nicht ohne Weiteres verlassen. Aber doch war ich froh, endlich wieder was Neues zu starten.
Ich hatte total Angst, dass ich California zu sehr vermisse. Die Palmen, der Strand, das Meer, San Francisco, das Klima. Aber jetzt im Nachhinein, eine Woche später ;), vermiss ich "nur" meine Freunde. Das Leben was ich mit ihnen hatte. Die Partys, Frozen Yogurt, Kino... und die Partys. CA an sich, bleibt mir sicher in schöner Erinnerung und ich werd auch gerne zurückkommen, aber hm... Schublade zu.

Ich war dann noch mit Dani zum Dinner bei Wendys, ja, ganz schick. Haha. Und im Kino. Bounty Hunter. Voll lustig. Um 11 gings ins Bett, wobei ich nicht wirklich schlafen konnte. :/ Aber um 3 musst ich auch schon wieder raus. Um 4 war mein Shuttle zu meinem geliebten San Francisco International Airport da. Im Flughafen angekommen, war kaum eine Menschenseele da. Alle Schalter noch geschlossen. Ich liebe ja Flughäfen sowieso, aber das war mal was ganz tolles. :) Nachdem ich später als eine der Ersten eingecheckt habe, musst ich noch drauf warten, dass meinem Flug ein Gate zugewiesen wurde. Hehe. Und dann aus mysteriösen Gründen trotzdem in der Security-Schlange anstehen. Baaaah.
Ich hab mir dann noch ein paar SF Souvenirs gekauft und nen völlig überteuerten Bagel und Kaffee - im SFO gibt's ja kein Fast Food. Nichtmal Starbucks. Oder BK. Nichts. Und nach einigen weiteren Stunden rumlaufen und rumstehen und rumsitzen, ging mein Flieger pünktlich um 7.25am in Richtung Virginia.

Dienstag, 30. März 2010

Last Bowling

Montag war ich erst mit Chrissy im Kino zu My Family Wedding und dann mit Cosi und Brian in Shutter Island und danach noch ne Weile bei Brian. Geistergeschichten erzählen und so. Huuuuuh. ;) Dienstag war dann Wohl oder Übel mein letztes Bowlen angesagt. Weniger traurig ums bowlen an sich, weil ich davor ja davor auch noch nicht so oft da war, aber ganz viel traurig, weils es das letzte Mal sein sollte, dass ich all die wunderbaren Menschen sehe, die mich die letzten Wochen und Monate begleitet haben. Wäääääh. :(

Ich wollt mich davor noch mit Suse beim Starbucks treffen, weil sie leider krank war, und nicht zum bowlen später konnte. Unterwegs hab ich noch Curtis aufgegabelt. Im Starbucks angekommen, war Suse scheinbar völlig überrumpelt von unserer Pünktlichkeit und hatte noch nichtmal meine Abschiedskarte fertig. Tzztzztzzzzz. Hihi. Chrissy kam später auch noch hinzu und nach Kaffee, Plaudereien und anderen Späßen, gings ans Verabschieden und ohne Suse weiter zum Bowlen. Dort waren Curtis und ich die ersten, also erstmal ab an die Bar. Jaahaaa. Nach und nach kamen die anderen eingeschneit, es wurde getrunken, gebowlt und gelacht. Ich war natürlich, wie immer, total schlecht. Wurde aber auch nicht anders erwartet. Da kann auch Alkohol nichts helfen. Nachdem die Bahnen dann geschlossen wurden, gings wieder zurück an die Bar, wo mir Mr. Traummann dann übern Weg lief. War ja klar, dass der sich erst in meiner letzten Nacht traut, mich anzusprechen. Tzzzz, Männer. Der Abend ging von da an nochmal steil bergauf. Yay. ;) Aber irgendwann ist auch die schönste Nacht zu Ende.
Nach nur 3 Stunden Schlaf durft ich noch ein letztes Mal zur Arbeit antreten. Puuuh, hat sich der Alkohol und Sonstiges gerächt. Bööseeee.Bilder gibts wie immer bei Picasaaaaaa.