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Freitag, 31. Juli 2015

Arbeit, Arbeit, Arbeit

Ich hab noch immer kein Wort von der Bar direkt gehoert und ich hab weder Lust noch Zeit den Leuten hinterherzurennen und um Schichten zu betteln. Und somit hab ich's tatsaechlich mehr oder weniger unter den Tisch fallen lassen. Meinen Check für die Trainingsschichten sollte ich aber trotzdem noch holen. Nicht vergessen, Jules.

Nach meinem letzten Post wurde ich, wie schon geahnt, krank und hab noch immer mit einem sehr nervigen Husten zu kaempfen, aber kann mir natuerlich auch nicht so einfach freinehmen. Musste durch als Lurch. Und ich bin natürlich schon seit 5 auf den Beinen, denn das Gym öffnet sich nicht von alleine und später möchte Topshop geschlossen werden, also gibt's nen extra langen Tag für mich heut. Der nächste freie Tag ist noch nichtmal in Sicht, da ich schlaues Mädchen jede Schicht übernehme, die mir zugeworfen wird, damit ich bald Millionär bin. Oder so. Schlafen kann ich ja bekanntlich, wenn ich tot bin und es sollte nicht mehr allzu lang dauern bis dahin.

Nein, Spass. Ich mag's schon, dass es jetzt endlich bei mir läuft und ich liebe es nach wie vor im Gym zu arbeiten und Topshop ist ein guter Lückenfüller und Geld-Einbringer. Wenn jetzt auch noch mein Körper mitspielt, ist echt alles super. Aber ich denke, der erste Schock wird bald überwunden sein und dann gewöhnt man sich dran.

Ich muss jetzt erstmal wieder arbeiten aber zum Schluss noch ein fettes Danke an die ganzen Antworten auf meinen letzten Post. Es freut mich das wirklich noch so viele dabei sind und wenn ihr jetzt noch etwas öfter was von euch hören lasst, freut mich das noch mehr! :) Da bin ich doch glatt wieder motiviert meinen Popser zu heben und wieder öfter zu bloggen. Demnächst muss ich euch auch unbedingt von der Wohnungssuche erzählen, die ansteht (mentale Notiz für mich, damit ich nicht vergesse, dass ich was zu schreiben hab). Und dann mal wieder über meine Roommates meckern, hab ich auch lange nicht gemacht. 


Bis denne! 
 5 Uhr Morgens in Los Angeles

 Wenn der Uber-Fahrer Diskolichter im Auto hat....


 Der mexikanische Supermarkt um die Ecke hat doch tatsaechlich mehr und billigere deutsche Kost als World Market, welcher mich bisher ueber Wasser gehalten hat. Wer haette das gedacht!

Dienstag, 21. Juli 2015

Vollgas


Ueber eine Woche ist nun schon seit meinem letzten Blogpost vergangen und seitdem hat sich an sich nicht allzu viel getan, aber ich war endlich mal wieder so richtig beschäftigt. Die ersten Tage im Gym waren recht einfach zu bewältigen und ich fühl mich wirklich pudelwohl in dem Umfeld. Zwischendurch hab ich natürlich auch weiterhin bei Topshop gearbeitet und sogar extra Schichten eingeschoben, sodass ich an manchen Tagen 16 Stunden unterwegs war um alle Jobs unter einen Hut zu kriegen. Da ich aber Planungsgenie schlechthin bin, hat sich nichts überschnitten und ich war trotz allem überall pünktlich wie es das Klischee verlangt. Mein soziales Leben hat leider sehr leiden müssen und auch mein Körper ist nicht allzu zufrieden mit dem Schlafmangel. Wenn mich nicht alles täuscht schleicht sich grad eine leichte Erkältung ein. Am meisten ärgert's mich, dass ich nur drei Mal im Gym war. Nun muss ich wohl tatsächlich anfangen, Termine fuer's Gym in meinem Kalender zu speichern, wenn der Waschbrettbauch was werden soll. Puh.






Zwischendurch war ich uebrigens auch noch beim Zahnarzt um meine letzten Wurzelbehandlungen zu vollenden. Diese Woche werden Abdruecke gemacht und in zwei Wochen bekomm ich dann Kronen auf die letzten zwei Zaehnchen. Dann nur noch meine verkackten Fuellungen austauschen und dann bin ich endlich fertig. Hierbei nochmal herzlichsten Dank an meine wunderbare Zahnaerztin in Deutschland, der ich den ganzen Mist zu verdanken hab (KLICK).

Gut, zurueck zum Thema. Gym Job erwaehnt, und auch von Topshop ist die Rede, aber was ist mit der Bar? Gute Frage, nächste Frage. Das Team ist grad noch am Umbauen und Neueröffnen und was weiss ich nicht. Da ist's verständlich, wenn mal was unter den Tisch fällt. Aber ich hab tatsächlich rein gar nicht's von denen gehört, bis mich meine Topshop Freundin fragte, warum ich nicht beim Meeting war. Scheinbar sind alle meine Kontaktdaten 'verloren' gegangen. Der Manager, der mich eingestellt hat, hat gekündigt (aus offensichtlichen Gründen). Und alles in allem ist's Chaos pur. Noch dazu wird der Wochenplan auch so erst am Montag der jeweiligen Woche rausgeschickt, was mir meine Planerei ordentlich durcheinander bringen wird. 

Ich bin momentan am ueberlegen, ob sich das Theater überhaupt lohnt. Meinungen erwünscht, falls jemand Senf hat, den er dazu geben könnte.











Samstag, 11. Juli 2015

Meine drei Jobs.

Los Angeles ist nicht billig und meine Zahnarzt Rechnung moechte auch bezahlt werden, bevor ich vielleicht endlich mal fuer ein Auto sparen kann. Ich habe in den letzten Wochen ununterbrochen nach Jobs gesucht, und war auf unzaehligen Interviews. Bei manchen bin ich direkt wieder rausgerannt, nachdem der 'Boss' unpassende Kommentare brachte oder mich die Kackerlacke in der Ecke zu dumm angeschaut hatte. Andere haben mich sogar persoenlich angerufen um sich zu entschuldigen, dass sie ganz knapp jemanden anders anstellen mussten. Und viele wollten mich wohl einfach nicht.

Als ich gerade bei meiner Topshop Kollegin jammern wollte, dass ich nicht genug Geld verdiene, erzaehlt mir die gute von ihren drei Jobs, und warum sie mittlerweile ihre Topshop Schichten immer abgeben muss. Und rein zufaellig braucht die Bar, in der sie unter anderem arbeitet eine neue Hostess (Begruessung/Tischdame?). Noch am selben Abend hat sie mich dem Manager vorgestellt und am naechten Morgen wurden Vertraege unterschrieben.

Am selben Nachmittag hatte ich wieder ein Interview, zu dem ich schon fast nicht gegangen waere, weil sich alles etwas ueberschnitten hatte. Aber mit etwas Verspaetung hab ich's dann doch durchgezogen. Ich dachte mir nicht viel dabei. Wiedermal ein Gym, was mir wohl wiedermal sagen wird, dass sie jemanden mit mehr Erfahrung und Qualifikation einstellen muessen. Oder eben nicht. Das Interview lief SUPER. Ich hab mich so gut mit dem Owner verstanden, wir waren komplett auf derselben Wellenlaenge und er hat sich quasi alles ermoeglicht, wovon ich noch traeume. Eigenes Gym, eigener Fitnessplan, eigenes alles.

Noch am selben Abend (yep, langer Tag) kam die Email mit meinem Jobangebot. Ich fang am Montag an.

Nun hab ich eine gute Abwechslung im Programm. Topshop sind sichere Stunden und sicheres Geld, Bar ist ein guter Lueckenfueller, und Gym... hachja. Ich hab meinen Fuss in der Tuer und so schnell kriegt den da keiner weg.







Dienstag, 30. Juni 2015

GREENCARD

SIE IST DAAA, SIE IST ENDLICH DA!!!

Das Warten hat nun endlich ein Ende. Mein Interview war ja nun schon ueber sechs Wochen her und fuer gewoehnlich hat man sein Kaertchen innerhalb von zwei Wochen im Briefkasten. Dacht ich zumindest. Der Officer, der uns interviewed hat, meinte zwar 'innerhalb der naechsten 90 Tage', aber ich nahm an das sei nur Floskel. Und als es dann nach einem Monat nichtmal was neues im Onlineportal gab (wo fuer gewoehnlich irgendwas in der Art von 'Greencard in Produktion' stehen wuerde), hab ich mir gaaanz langsam Sorgen gemacht und natuerlich direkt eine Anfrage fuer Information abgeschickt. Zwei Tage spaeter kam auch schon ne Anwort mit der Info, dass meine Karte tatsaechlich in Produktion sei und ich sie innerhalb der naechsten vier Wochen im Briefkasten haben sollte. Oh. Okay. Na toll. Freude wieder weg.

Nochmal 2 Tage vergingen und mir faellt der Umschlag natuerlich diiiirekt ins Auge. Ich renn nach oben, wo grad alle Roomies und Gaeste im Wohnzimmer versammelt waren und groehl "I GOT MY GREENCARD". Die Haelfte der Masse versteht nur Bahnhof und nimmt an, dass ich wegen ner Medical Marijuana Card durchdreh. Die andere Haelfte, aka die Roomies, freut sich natuerlich mit. Der Umschlag wurde regelrecht zerstoert und mit ihm auch das ein oder andere Begruessungsschreiben, aber ich hab meine Karte und fuer den Rest gibt's Tesafilm.


Mittwoch, 17. Juni 2015

The Hardest Part Of Traveling Noone Talks About



By Kellie Donnelly
image - Flickr / Corie Howell
image – Flickr / Corie Howell

You see the world, try new things, meet new people, fall in love, visit amazing places, learn about other cultures – then it’s all over. People always talk about leaving, but what about coming home?

We talk about the hard parts while we’re away – finding jobs, making real friends, staying safe, learning social norms, misreading people you think you can trust – but these are all parts you get through. All of these lows are erased by the complete highs you experience. The goodbyes are difficult but you know they are coming, especially when you take the final step of purchasing your plane ticket home. All of these sad goodbyes are bolstered by the reunion with your family and friends you have pictured in your head since leaving in the first place.

Then you return home, have your reunions, spend your first two weeks meeting with family and friends, catch up, tell stories, reminisce, etc. You’re Hollywood for the first few weeks back and it’s all new and exciting. And then it all just…goes away. Everyone gets used to you being home, you’re not the new shiny object anymore and the questions start coming: So do you have a job yet? What’s your plan? Are you dating anyone? How does your 401k look for retirement? (Ok, a little dramatic on my part.)

But the sad part is once you’ve done your obligatory visits for being away for a year; you’re sitting in your childhood bedroom and realize nothing has changed. You’re glad everyone is happy and healthy and yes, people have gotten new jobs, boyfriends, engagements, etc., but part of you is screaming don’t you understand how much I have changed? And I don’t mean hair, weight, dress or anything else that has to do with appearance. I mean what’s going on inside of your head. The way your dreams have changed, they way you perceive people differently, the habits you’re happy you lost, the new things that are important to you. You want everyone to recognize this and you want to share and discuss it, but there’s no way to describe the way your spirit evolves when you leave everything you know behind and force yourself to use your brain in a real capacity, not on a written test in school. You know you’re thinking differently because you experience it every second of every day inside your head, but how do you communicate that to others?

You feel angry. You feel lost. You have moments where you feel like it wasn’t worth it because nothing has changed but then you feel like it’s the only thing you’ve done that is important because it changed everything. What is the solution to this side of traveling? It’s like learning a foreign language that no one around you speaks so there is no way to communicate to them how you really feel.

This is why once you’ve traveled for the first time all you want to do is leave again. They call it the travel bug, but really it’s the effort to return to a place where you are surrounded by people who speak the same language as you. Not English or Spanish or Mandarin or Portuguese, but that language where others know what it’s like to leave, change, grow, experience, learn, then go home again and feel more lost in your hometown then you did in the most foreign place you visited.

This is the hardest part about traveling, and it’s the very reason why we all run away again.

Original Post Here: http://thoughtcatalog.com/kellie-donnelly/2014/07/the-hardest-part-about-traveling-no-one-talks-about/

Montag, 15. Juni 2015

COLOR RUN 2015

Schon vor Wochen, wenn nicht Monaten, hab ich mir fuer den Color Run in Los Angeles angemeldet und sogar ein Team gestarten und und und. So meeeega gefreut hab ich mich darauf. Ich habe Leute zum anmelden gebracht, die nichtmal laufen.

Und dann, eine Woche vorher, kam die Email. Ich hatte schon ganz vergessen, dass ich mich ausserdem beworben hatte, um bei dem Event als Brand Ambassador (Promo Model/Hostess) zu arbeiten. Cooler Job, gute Bezahlung und beim Color Run dabei, was will man mehr. Ja und die wollten nun ein Interview. Und direkt beim Interview, am Montag, wurde mir auch der Job angeboten. Training war am Mittwoch und dann Samstag frueh um 4 stand ich dann auf der Matte.

Es war dunkel UND regnerisch.

End of story.

Kidding. Ganz so schlimm war's dann doch nicht. Kaffee und Donuts wurden aufgetischt und schon bei Beginn war klar, dass es ein extremst chilliger Tag werden wuerde. Wir sollten Armbaender verteilen, Fotos machen und Glueckrad Spiele promoten. Dazu gab's noch laute Musik und kunterbunte Menschen, die fast alle gut gelaunt waren. Ein paar Muffel sind mir untergekommen, die am Ende auch noch Deutsch waren. Hach, muessen wir denn immer ins Schema passen?

Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spass, hab viele gute Kontakte geknuepft und am Ende, um 5 Uhr nachmittags, mir sogar einen kleinen Sonnenbrand eingefangen.

(Durfte mein Handy leider ausserhalb der Pause nicht draussen haben, aber wir wissen ja mittlerweile alle, wie der Farb-staub aussieht. Diesmal war sogar Glitzerstaub dabei, heisst, alle haben in der Sonne gefunkelt, als waeren sie kleine Sternchen.)

Sonntag, 7. Juni 2015

Instagram & Snapchat

Wer noch immer hier mitliest, hat vermutlich schon gemerkt, dass meine Bilder meist von Snapchat oder Instagram stammen. Wer direkt an der Quelle sitzen will, darf mich gerne auf beiden 'verfolgen'. :)





Mittwoch, 3. Juni 2015

W Rooftop & Hiken

Hier im guten LA gibt's eine App, die einen zu Events einlaedt, fuer welche man dann bezahlt wird. Bisher hab ich mich gedrueckt, da ich zur Hausmutti mutiert bin und lieber meinen Wein auf meiner Couch trinke, als dass ich das Haus verlasse um mit fremden LA Menschen zu reden. (Lass mich raten, du bist Schauspieler? Saenger? Und Model? Na sowas.)

Nun war aber die Ruth wieder in LA, nach einer zweiminatigen Abwesenheit und das musste gefeiert werden. Wir wurden beide fuer's selbe Event gecasted und haben uns nach einer kurzen Weinverkostung bei mir mit Uber auf dem Weg zum W (Hotelkette) gemacht, wo wir dann aufs Rooftop hochfahren sollten um dort an einer Jazz Night teilzunehmen. (Was ein Deutsch.) Oben angekommen, gab's natuerlich erstmal eine Fotosession fuer Snapchat & Co und dann haben wir uns auf die Suche nach unserem Tisch gemacht, wo unsere Drinks schon gewartet hatten. Leider waren diese gut verduennt und wir mussten immerwieder Nachschub holen. Nach wenigen oberflaechlichen Unterhaltungen mit besagten LA Menschen, (Okay, einer war sogar Produzent, nicht nur Saenger. Hoerthoert.) haben wir uns letztendlich zur Seite gesetzt um noch ein paar tiefgruendige Themen zu besprechen, bevor wir und wieder auf den Heimweg begeben haben. Alles in allem ein schoener Abend mit schoenem Ausblick. 









Am naechsten Tag mussten wir dann aber wieder der fitten Realitaet ins Auge sehen und waren somit hoechstmotiviert, Berge zu ersteigen. Oder eben nur im Griffith Park zu hiken. Wir haben natuerlich den steilen Seitenweg genommen, alles andere waere ja zu einfach gewesen.
Danach noch gemuetlich Bachelorette geschaut und dann war der Montag auch schon vorbei.





Zurueck im LA Alltag

Kaum wieder zurueck, musste ich gleich wieder arbeiten, Roommates anmotzen und mich dem Zahnarzt unterziehen. Zwischendrin gab's natuerlich ganz viel Doener und Zufallsparties bei uns. Ich bin nun auch wieder taeglich im Gym zu finden und zu meiner Ueberraschung hab ich nicht mal zugenommen. Mein Koerperfettgehalt blieb auch dasselbe. Interessant. Bilder der letzten Tage gibt's natuerlich auch, und da wir nun wieder auf dem neusten Stand sind, kommen demnaechst wieder zeitgerechte Posts. Nix mehr mit nachtragen. TADAAAAA.

Weeeerk


ProSieben war bei unserer Doenerbude!


Roomies Bruder musste da durch.

Jurrassic Park Marathon

Santa Monica

Broccoli Cheese Tots