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Samstag, 9. November 2013

Friday

Ich war gerade beim soccer von meinem Kleinen und hab seinen Coach angeschmachtet, als meine Gasteltern ueberraschenderweise vorbeikamen. Ganz tolles Timing... Aber dadurch hatte ich dann auch eher Schluss, was mir auch nichts genutzt hat, weil alle anderen noch am Arbeiten waren und ich auch so noch nichts fuer den Abend geplant hatte. Ich sass dann noch eine Weile mit meiner Hostmom im Haus, bis ich mich dann doch fertig machen gehen musste und sie hatte dann eh Freundinnen da.

Ich hab mich mit Marion in Palo Alto getroffen. Mal ganz was neues haha. Es kommt mir echt so vor, als waer ich nie weggewesen. Auch wenn sich auf der dortigen Hauptstrasse schon viel veraendert hat. Gut, ich dachte auf meinem Weg dahin, dass ich viel zu spaet dran bin, weil ich staendig vermisste Anrufe von Marion hatte, aber irgendwie hab ichs auch nie geschafft ranzugehen. Irgendwann hab ich sie dann erreicht und sie wollte mir nur sagen, dass sie spaet dran ist.... Oh. Auch gut. Ich hab im Parkhaus auf sie gewartet und von dort aus sind wir dann zusammen in die Bar gegangen. Es ist hier nachts immer so kalt. Ganz furchtbar. Tagsueber 25 Grad und nachts fast 0. Ich hab in meinem Kleidchen so gefroren am Anfang, aber Marions Outfit war noch knapper. Tehehe. Kurz spaeter kam auch noch die Columbianerin, die uebrigens Zore heisst. Wir haben so ziemlich die ganze Zeit getanzt, bis dann Schluss war. Dann war auch Anke endlich fertig, die den ganzen Abend an der Tuer gearbeitet hat. Kurz nachdem wir die Bar verlassen haben, steht auf einmal ein Typ neben mir und quatscht mich von der Seite zu. Gerade als ich ihn dummmachen wollte, was ihm denn einfaellt, schau ich ihn an und meine Kinnlade faellt runter. Da treff ich doch tatsaechlich komplett zufaellig jemanden, den ich vor vier Jahren mal auf einer Stanford Party kennengelernt hab. Er kommt urspruenglich aus Houston (wo ich mein zweites Jahr verbracht hatte) und wir hatten damals noch leicht Kontakt gehalten, der dann aber kurz spaeter abbrach. Ich war der Meinung, dass er wieder nach Houston gezogen ist und lange fertig mit studieren ist. Aber nein, er hat nun noch einen Degree drangehangen und ist einer Ankes bester Freunde. WHAAAAAT. Die Welt ist sooo winzig.

Wir sind dann alle zusammen zum Parkhaus gelaufen und haben uns an alte Zeiten erinnert. Er hat immernoch kein Auto und ich hab natuerlich angeboten ihn heimzufahren, nett wie ich bin. Er wohnt natuerlich in Ankes altem Apartment, was 3 Minuten von mir weg ist, wenn ueberhaupt. So random.

Ich war um 3 im Bett und hab doch tatsaechlich mal ausschlafen koennen. Hammer!! Bis dann der Kleine an meiner Tuer hing und da so ziemlich den ganzen Tag verbracht hat. Junge, ich hab frei, ich will nicht mit dir spielen, geh weg. Gleichzeitig tat mir aber auch meine Gastmutter Leid, die keine Kontrolle ueber ihn hat und es einfach nicht gebacken gekriegt hat, ihn spielen zu schicken. Nungut, jetzt noch ein bisschen babysitten und dann werd ich mir wahrscheinlich nen gechillten Abend daheim machen. Morgen fahr ich mit Anke nach SF zum bar hopping, da brauch ich meiner Energie.

Cheers!


Freitag, 8. November 2013

EIN MONAT

Der erste Monat (oder der 26. Monat?) ist geschafft und im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden. Im Grunde ist's ja, was ich wollte, aber gleichzeitig auch komplett anders als ich es mir vorgestellt hatte. Nicht besser, nicht schlechter, einfach anders. Ich kann das Gefuehl nicht wirklich beschreiben.

Mir fehlen Familie und Freunde sehr, was ich bei meinem ersten Jahr nie so stark empfunden habe. Ich erlebe alles viel bewusster. Und setze mich auch sehr unter Druck, moeglichst viel aus meiner Zeit hier zu machen, sodass ich momentan noch kaum ruhige Momente habe. Ich bin sehr unruhig und hab konstant das Gefuehl, dass ich was machen muss. Auch wenn ich grad unterwegs bin und was mache. Als wuerd ich immer darauf warten, dass noch mehr passiert. Sehr seltsam und besser kann ich's echt nicht erklaeren.

Aber mal genug von meiner Gefuehlsduselei. Mein Hostdad hat mir Blumen zum einmonatigem gebracht und auch meine Hostmom hat gratuliert und beide schienen ueberrascht, dass ich solange durchgehalten hab mit ihren Jungs. Ich hab die Gelegenheit genutzt und gefragt, ob sie denn einen Unterschied in den Kids merken... Definitiv! Zumindest, wenn sie mit mir sind, sind sie wohl komplett anders als vor meiner Zeit. Was mich doch bestaetigt; ich bin kein schlechtes Au Pair, auch wenn ich mich hier manchmal so fuehle. Es ist einfach eine schwere Situation und doch scheine ich das Beste daraus zu machen. Yay!

Ich war diese Woche gezwungenerweise sehr viel shoppen, da ich ja leider nicht viel hier her bringen konnte. Noch dazu hab ich mit am Montag endlich mein Chromebook geholt, was auch nochmal ein Loch in mein Konto gefressen hat. Ich bin mir grad noch nicht sicher, ob ich's behalte, das trackpad (Mauspad?) ist sehr komisch gewoelbt und ich glaub nicht, dass das normal so sein sollte. Es stoert nur wenig, aber mal sehen. Ich werd mich demnaechst auch mal damit befassen, wieder Fotos im Blog zu teilen. Wie gesagt, die Zeit fehlt. :(

Ihr koennt aber immer gerne auf meinem Instagram - klick! Bilder anschauen, falls ihr das wollt.

Montag, 4. November 2013

Stanford Party & Sunday Funday

Ueber mein Wochenende kann ich mich nicht beschweren. Am Samstag hab ich erst kurz auf die Jungs aufgepasst, damit meine Hosties mal zusammen ne Runde laufen gehen konnten und dann bin ich selber losgezogen um mich koerperlich zu betaetigen. Hier gibt's ein sogenanntes Dish, im Grunde einfach eine Satelliten-schuessel in Stanford auf einem Berg, umgeben von schoener Landschaft und gepflasterten Wegen. Ein staendiges Auf und Ab auf etwa einer Stunde. Walking the dish ist also nichts anderes als ein mal mehr, mal weniger anstrengender Spaziergang. Esseidenn man rennt. Dann ist's quasi Extremsport.

Ich bin uebrigens mit Marion gegangen (Ex Au Pair, kenn ich noch aus meinem ersten Jahr), und zur Belohnung fuer unsere extreme Anstrengung haben wir uns im Anschluss in Palo Alto ein ice cream sandwich geholt. Heisst, zwei frische, saftige Cookies und dazwischen eine Kugel Eis deiner Wahl. Vor dem Laden steht sonst immer eine laaange Schlange aber so gut fand ich's nun nicht, als dass ich dafuer anstehen wuerde.

Abends hat mich Gaetan abgeholt und wir sind wieder nach Palo Alto zum Patio gegangen (Bar) und haben dort Anke getroffen (Ex Au Pair, auch aus meinem ersten Jahr). Die Gute hat mal eine Weile dort gearbeitet und mir somit meinen Drink verschafft. Mega lieb. Danach haben wir Paula und ein paar ihrer Freundinnen in einer anderen Bar geholt und sind nach Stanford gefahren. Dort hatten wir dann erst absolut keinen Plan wohin wir mussten, bis uns einer der Studenten gluecklicherweise ueber den Campus gefuehrt hat. Wir sind letztendlich in einer Studentenverbindung gelanden (TDX) und es war halt mal wieder eine typische Uniparty. Ein Haufen junge Studis, die nichts vertragen und in Ecken rumknutschen muessen. Aber gut, teilweise war's auch sehr lustig. Es war ein riesen Gebaeude und sehr gut gefuellt. In den Zimmern der Studenten haben wir uns immer Alkohol erschnorrt und die waren natuerlich sehr angetan von unsere Internationalitaet. Bzw, vom Akzent aller anderen. Mein nicht vorhandener Akzent hat auch seine Nachteile. :(
Im Anschluss waren wir noch bei einer anderen Frat (Verbindung), die aber eigentlich nur fuer Mitglieder war. Nunja, Hintereingang machts moeglich haha. Auch die war wieder voll, aber irgendwie nicht ganz so lustig.
Danach sind wir heimgefahren und ich bin direkt in mein Bett gefallen.

Am naechsten Morgen war ich schon um 6 wach und hab mich soooo geaergert darueber. Wer macht denn sowas auch? Ich hab mir dann den Film 'Jobs' angeschaut, der quasi die Geschichte von Steve Jobs und Apple erzaehlt. Ich fand recht interessant, aber vielleicht auch nur, weil's alles hier um die Ecke passiert ist. Mit Schlafen war's nichts mehr, also hab ich mich dann mit JJ zum shoppen verabredet. Wir waren in der Hillsdale Mall in San Mateo, sind aber nicht so wirklich in Shoppingmood gekommen. Ich hab mir lediglich mein Parfum bei Victoria's Secret geholt.

Danach waren wir noch fuer Gaetans Geburtstag in der Cheesecake Factory und haben auch ein paar neue Maedels eingeladen. An sich sehr spassig.

Ich hab mich mittlerweile fuer einen Laptop entschieden, der aber natuerlich ueberall ausverkauft ist momentan. Jetzt muss ich schauen, ob ich warte, bis es den wieder gibt oder ob ich mir jemanden schnappe und zur anderen Seite der Bay fahre, wo's den im Walmart angeblich noch gibt. Mal schauen. Das gute Stueck heisst uebrigens Chromebook 14 und wird in tuerkis gekauft. :)


Freitag, 1. November 2013

HALLOWEEN

Meine Woche an sich war weniger spannend. Ich hab mich mit einem kolumbianischen Maedel getroffen, die super fun war. Wir sind nach San Jose (groesste Stadt hier in der Gegend) gefahren und haben und mit noch mehr Leuten in nem Starbucks getroffen. Unter anderem ein Haufen Deutsche, die leider meinten hauptsaechlich Deutsch reden zu muessen. Find ich jetzt nicht so nett, aber gut.

An Halloween selbst war ich erst mit der Fam Trick or Treaten, wobei mir mein Hostdad direkt einen cup Wein in die Hand gedrueckt hat und meinte, das wuerde es more fun machen. Ein ganz Schlauer. ;) Meine Nachbarschaft war sehr voll mit Kids und scheinbar auch bei ausserhalb Wohnenden beliebt. Ein Haus hat ihren Garten in eine komplette Halloweenwelt umgewandelt. Hexenhaeuschen, Stelzenlaeufer, etc. Ich will nicht wissen, was das alles gekostet haben muss. Aber auch viele der anderen Haeuser waren sehr beeindruckend geschmueckt. Ich hab auch etwas Candy abgestaubt und es hat an sich mega Spass gemacht.

Im Anschluss hab ich mich schnell umgezogen und angemalt und bin zu Marion gefahren. Wir sind dann in San Jose in einer Bar/Club gewesen, was auch sehr lustig war. Viele gute Kostueme und idiotische Typen. Einer meinte mir seine Nummer auf einer Serviette zustecken zu muessen, waehrend seine Freundin neben ihm steht. Komischer Kauz.

Heut hab ich auf 5 Stunden Schlaf 13 Stunden lang Kinder gehuetet. Ich freu mich so sehr auf mein Bett.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Das Hier und Jetzt

Gut, wie schon erwaehnt, versteh ich mich sehr gut mit meinen Hosties. Ich fuehl mich momentan noch etwas out of place und es ist schon meinen bisherigen Traumfamilien entfernt aber ich komm mit ihnen klar und ich denk, dass sich das gut aushalten laesst. Ich wusste ja von Anfang an, dass die kalifornische Mentalitaet halt 'anders' ist. Ich hab meine Freiheiten und sie verstehen auch dass ich diese brauche, damit sich meine Nerven von den Kids erholen koennen.

Nicht ganz so leicht mit denen. Keinerlei Respekt vor nichts, hoeren auch auf nichts und niemanden, wenn sie dich nicht gleich komplett ignorieren. Ich hab schon viel erlebt mit Kids und auch den ein oder anderen schwierigen Fall gehabt aber hier bin selbst ich manchmal ueberfordert. Zum Glueck sind die Tage recht gut aufgeteilt momentan, und jeden Tag steht irgendeine Aktivitaet an, sodass ich nur abends beide gleichzeitig habe. Den ganzen Tag koennt und woellt ich nicht mit beiden verbringen. Auch wenn mir das echt Leid tut, sie koennen ja nichts dafuer. Aber auch die Eltern sind ratlos und somit bleibt mir nichts als mein bestes zu versuchen, sie umzukrempeln, oder wenigstens mal ohne Geschimpfe durch den Tag zu kommen.

Ganz ehrlich, ich hab schon ueberlegt die Familie zu wechseln, weil es echt Tage gibt, wo ich sehr an meine Grenzen kam und es ist nicht Sinn der Sache, staendig am Ende zu sein. Aber hey, was dich nicht umbringt... Geduld war noch nie mein Ding, vielleicht kann ich's dadurch ja lernen. Es ist ein taeglicher Kampf mit den Monstern und ich bin sehr gespannt, wie sich das ganze entwickelt.

Nun zu meiner Freizeit: Laeuft. Ich hab vor allem am Anfang viel mit Gaetan gemacht. Wir haben Bars erkundet, waren bei einem Stanford Football Game, Comedy Shows und im Kino. Ich bin aber auch oefter mit Maedels aus der Gegend unterwegs gewesen, Maenner koennen auch langweilig werden. Letztes Wochenende waren wir in SF auf einer Halloween Party und es war wieder erschreckend wie leicht zu haben hier einige sind. Au mann. Ein Hoch auf pruede Menschen. :D


Ich musste uebrigens nochmal meinen kalifornischen Fuehrerschein beantragen!!! Ich hatte ja noch vom ersten Mal einen, der aber abgelaufen ist. Somit musste ich 'nur' den schriftlichen Test machen, durfte aber auch 'nur' 3 Fehler haben. Ich hatte einen und tadaaa, bestanden. Mal schauen, wann er bei mir ankommt.

Ich treff mich gleich mit Anke, einem Ex Au Pair, was hier studiert hat und jetzt... ja keine Ahnung, werd ich dann rausfinden, was sie jetzt macht. Ich kenn sie noch von meinem ersten Au Pair Jahr und wir haben einiges aufzuholen! Voher geh ich noch schnell laufen, wir haben hier zum Glueck einen privaten Park um die Ecke. Hach, wie gern wuerd ich mit meiner Laila hier mal Gassi gehen. Ich muss mir glaub ich die Hunde meiner Nachbarschaft mal ausleihen um die Entzugserscheinungen zu daempfen.

Keine Ahnung ob ich jetzt irgendwas extrem wichtiges vergessen hab zu erwaehnen aber im Grossen und Ganzen sollten wir jetzt auf dem neusten Stand sein.

Bei Fragen und Wuenschen, immer melden! :)

CHEERS!

Mi und Do der TS, Gastfamilie

WAAAHHH, nachdem ich mich gestern noch mehrmals bei meiner hostmom beschwert hab, wie grottig schlecht das Internet bei mir im Haus doch ist und wie schlecht sich das Tablet verbindet, hat sie mir einfach so ein Chromebook in die Hand gedrueckt. Sie hatte mir schon vorher vorgeschlagen, dass ich mir so eins hole, statt nem normalen Lappi, weil sie das fuer billig von Google kriegt (sie arbeitet fuer Android/Google), aber leider koennen die Teile nichts, was man nicht mit einem Browser machen kann. Nur Google-Chrome Apps quasi, Skype faellt also flach. Aber An sich ist das Teil bisher echt bombe. 

Anywayyyyy, Training am Mittwoch war wieder sehr gechillt, ein bisschen CPR/erste Hilfe und mit Puppen spielen. Am Abend gabs eine Art Cocktailparty ohne Cocktails fuer uns. Schoenes Buffet, alles Pink, weil Brustkrebsmonat und danach waren wir (Gaetan, Lilly, Lisa und meine roommates) dann noch in NYC, aber mehr oder weniger auf eigene Faust. Es hat sich einiges veraendert am Times Square. Und jetzt, wo ich auch ein Weilchen in Toronto gelebt habe, fiel mir doch auf wie krass aehnlich sich die beiden Staedte sind. Fun Fact: Toronto hiess frueher mal York (jetzt ist York nur noch Stadtteil), war aber ueber den Wasserweg schlecht zu erreichen (oder irgendwie so) und wurde quasi umgesiedelt... TADAAA, New York entstand.

Nach dem Trip war ich wieder totmuede, wobei meine immernoch sehr nervige Erkaeltung wohl Mitschuld hatte. Am naechsten Morgen hiess es dann Koffer packen und runterbringen, auschecken und dann kamen nach kurzem Organisationsgelaber schon die ersten Abschiede. Ich war doch leicht geruehrt, weil man ja die meisten schon echt nie wieder sehen wird. Ich bin zum Glueck mit Vash, Lilly und Gaetan geflogen, da war kein Abschied noetig. Die Lisa mussten wir aber unbedingt noch an ihrem Gate besuchen, die Arme hatte nur eine Mitfliegerin. Ich werd mich wohl auf einen Trip nach Minnesota vorbereiten muessen, wa? 

Eigentlich haetten wir alle im Flieger verteilt sitzen muessen, aber irgendwie haben wir uns die Passagiere so zusammenruecken koennen, dass wir alle (ueber 20!!) auf einem Haufen sassen. Ich war zwischen Lilly und Gaetan, es wurde auf dem sechs Stunden Flug also kaum langweilig. 

Ich war dann maechtig aufgeregt, als es aus dem Flieger ging. Die Rolltreppe zum Gepaeckband war dann richtig schlimm und dann sah ich auch schon meine Monster. Ich weiss jetzt, warum der Hostdad die Kids immer so genannt hat. Best treffende Beschreibung ever! Es vergeht seither kein Tag, an dem ich nicht am Durchdrehen bin. Zum Glueck oeffnen meine Gasteltern, mit denen ich mich uebrigens super verstehe, sofort wenn sie heimkommen immer eine Flasche Wein oder bringen Bier mit. Ich glaub anders haelt man's mit den Monstern kaum aus. ;)

Sonntag, 27. Oktober 2013

Trainingschool, Dienstag

Mein Internet hier ist der allerletzte Rotz. Und ich hab keine Lust mich immer ins Haus zu setzen um was zu schreiben, weil mir dann die Kinder am rockzipfel hängen und dann komm ich auch zu nichts. Und aufm tablet schreiben ist immernoch doof. Ich muss mir die Woche nen laptop kaufen, es hilft alles nichts. Wollt eigentlich für die kommenden trips erst etwas an sparen und dann black friday (Schnäppchen Tag) aber so kann es nicht weitergehen. Irgendwie hoff ich, dass ich dann auch konstant Internet habe. Tablet und Handy loggen sich irgendwie ständig ein und aus. Mal sehen. Falls jemand gute deals auf Laptops kennt, immer her damit. Am besten mit Windows 7, die 8 mag ich gaaaar nicht.

Also, Tag zwei der trainingschool. Ich war natürlich zeitiger als der Wecker wach (um 6 war wakeup call) und bin schnell duschen gegangen. Dann war ich ublerweise aber auch die erste beim breakfast. Selbst unsere Trainer kamen später. Ohwee. Hab mich dann noch ein weilchen vors Restaurant in die lobby gesetzt und versucht das wifi anzuzapfen, was leider auch nur sporadisch funktioniert hat. Irgendwann kamen dann zwei andere Mädels. Eine aus el Salvador, die auch schon mal au pair war und eine aus Deutschland, die die Kombination zu ihrem Koffer schloss nicht wusste. Oops. Sie ist dann wieder hoch aufs Zimmer und hats weiter versucht und ich bin mit der elsalvadorianerin und noch einer von dort ins Restaurant gegangen. Das Frühstück war uberraschend gut, viel Obst! Und ganz viel Kaffee. :) später hab ich noch etwas im room gechillt und mit meinen mitbewohnerinnen geredet.

Dann um 8 gings offiziell los. Wir waren in einem kleineren hörsaal quasi. Ich sass zufällig neben Gaetan, auch ein repeataupair, das zur selben Zeit un Virginia war, wie ich. Wir kannten uns schon uber facebook, haben auch einige gemeinsame Freunde, aber sind uns selbst nie über den weg gelaufen. Nun wohnt er 10 minuten von hier. Winzige Welt. Das training an sich war recht uninteressant, ging aber diesmal relativ schnell vorbei. Einige Dinge waren auch nützlich aber es hielt sich doch in grenzen. Lunch war gut, es gab mexikanisch. Lecker tacos und quesadillas und churros. Yummmm. Ich sass mit meinen mitfliegerinnen und einer Schwedin, die aber irgendwie total komisch war. Wer weiss.

Nach der Pause wurden wir in Gruppen unterteilt, nach dem alter der kids. Lisa und Gaetan waren natürlich mit mir in einer Gruppe, wie sollte es anders sein. Somit war für Unterhaltung gesorgt und die Zeit verging. Es war auch noch ein anderes repeat au pair aus Tschechien dabei, die vorher schon in Cali war als ich dortnwar aber auch sie hab ich nie gesehen. Gemeinsame Freund haben wir aber auch. Sie ist jetzt auch wieder hier, wohnt 20 Minuten von mir entfernt. Wir sollten Plakate machen und dann vorstellen. Und dann sollte es eigentlich zur NYC Tour gehen aber da wir das alles schon mal gemacht haben und die Tour einfach doof ist, sind Lisa, Gaetan, vash und ich nur zur mal gefahren. Wir haben uns ins subway gesetzt und kulturelle Differenzen ausgetauscht (vash ist Hindu) und sind dann noch etwas rumspaziert bis wir gemerkt haben, dass das Shuttle ja eigentlich schon längst hatte da sein müssen. Wars aber nicht. Und auch candy crush hat das warten irgendwann nicht mehr erleichtert, weil es so langsam aber sicher kalt wurde. Ich hab dann vom Verizon store (quasi Vodafone) das Hotel angerufen und nachgefragt. Da wusste natürlich keiner von irgendwas und sie würden uns ein neues Shuttle schicken, was dann in 30 Minuten da sein sollte. Jut, ich bin dann vor Langeweile aufs Dach eines Parkhauses gerannt und hab die NYC Skyline genossen. So schön. Nach der 45 Minuten war das Shuttle da und wir haben anschliessend noch the voice bei Gaetan geschaut und sind dann irgendwann tot müde ins Bett gefallen.

Montag, 21. Oktober 2013

Tag der Abreise, Ankunft in NJ

Eigentlich wollt ich ja ein Video dazu machen aber irgendwie ists in Textform doch bleibender. Leider hab ich momentan noch keinen laptop und muss somit auf dem tablet meiner hostfam schreiben, was wahrscheinlich doch etwas langer dauern wird. Ich werd das ganze also schön aufteilen. Und man wird merken, dass es doch mehr als Erinnerung für mich selbst ist. Für viele sind manche Sachen sicherlich irrelevant aber ich hab gemerkt wie sehr mich manche Details in meinen alten blogs zum schmunzeln gebracht haben. Muss keiner verstehen, ist aber so. ;)

Alsoooo. Montag, den 7. Oktober. Nach einem schönen Abend mit meinen Besten, bin ich nachts um 2 schonwieder vom Wecker geweckt worden. Aufgeregt war ich zu dem Zeitpunkt noch immer nicht. Eher gestresst. Ich wollte die ganze Anspannung endlich hinter mir haben, wissen dass alles gut laufen wird. Meine Eltern und mein Bruder haben mich zum Flughafen begleitet und keinem war so wirklich zum reden zu Mute, was um die Uhrzeit vermutlich verständlich ist. Am Flughafen hiess es dann erstmal warten, da man sich natürlich darauf verlassen konnte, dass die Lufthansa Mitarbeiter nicht vor 5 anfangen. Nach ewigem in der Schlange stehen, habe ich endlich einchecken können und glücklicherweise hat auch mit meinem Gepäck alles gepasst. Aber ich hatte ja auch nur einen Koffer und meinen trolley, der aber von mama versteckt wurde.

Der Abschied fiel nach einer Stunde warterei relativ leicht, da alle genervt waren und schnell auf Arbeit mussten. Auch gut. So wars mir recht, auch wenn ich mich schön auf eine filmreife Abschiedsszene eingestellt hatte. Ich hatte dann noch Lisa und Lilly erspäht, die mich auf meinem weiteren weg begleiten sollten. Deren abschiedsszene hat dann aber doch langer gedauert, womit ich mich erstmal allein auf den weg zum gate gemacht habe. Bei der security ging es auch recht schnell und ich wurde von einer typisch genervten Beamtin abgetastet, die ganz eindeutig gar keinen Bock darauf hatte. Ihnen auch einen wunderschönen Tag, sie blöde Kuh.
Dann noch etwas auf den Flieger warten, keine Spur der anderen Mädels. Ich sass letztendlich neben einem Anzugmann, der aus irgendeinem Grund sehr unruhig schien. Aufgeregt irgendwie, als wäre es sein erster Flug. Wer weiss. Eine Stunde später sind wir in Frankfurt gelandet. Dort hab ich auch Lisa und Lilly wieder gefunden. Lisa ist nebenbei bemerkt auch zum zweiten mal als au pair in die USA geflogen. Lilly ist noch ein ganz junger Hüpfer und hat grad erst ihr abi gemacht. Irgendwie haben wir die 3 Stunden warterei relativ gut rumbekommen. Ich hatte mir noch ein smoothie und wasser fur unterwegs geholt... Im Flieger sassen wir leider wieder getrennt und meine Sitznachbarin war das allerletzte. Osteuropäisch wie es schien. Die ganze Zeit am essen und dann überall ihre fettfinger. Breiter machen als der Papst. Sooo nervig einfach. Und das 8 Stunden lang. Die Filmauswahl war mittelmäßig. The Heat und hangover 3 hab ich mir angeschaut, noch ein paar Serien und dokus. Schlafen war nicht drin. Zu essen gab es chicken mit Reis und Gemüse, üblicher Flugzeugfrass. Und dann noch eine pizzatasche. Beim Anflug auf NYC hatte man soll einen tollen Blick auf long Island und die Küste. Soll schön. Nachdem cih es endlich aus dem Flieger geschafft hatte, bin ich auch auf die anderen Mädels gestossen, die noch mit uns geflogen sind. Wir waren glaub ich 6 oder 7. Auf zur immigration. Mein Herz war am rasen. Aber natürlich mussten wir erstmal eine Stunde in der Schlange stehen, am Ende haben wir die reihen gezählt, bis wir endlich drankamen. Ich stand vor einem anderen Schalter als die anderen und es sah schon so aus als wär ich die erste, die drankommt, aber das Mädel vor mir brauchte doch etwas länger.... Sehr lange... Und da hör ich natürlich ganz unauffällig mit. Es klang leider sehr danach, als wurde der officer sie nicht weiter lassen obwohl sie ein gültiges Visum am laufen hatte. Studentenvisum glaub ich. Sie kam nicht durch, ich weiss allerdings nicht, ob sie deported wurde oder ob man die ganze Sache vor Ort klären konnte. Neben uns hatte ein neuer Schalter aufgemacht und ich war natürlich die erste dort, der officer hatte ganz offensichtlich einen schlechten Tag. Mit zittrigen Händen hab ich ihm meine unterlagen gegeben und ich meine er hat fast gar nicht mit mir geredet. Nur getippt und geschaut und getippt. Dann gabs nen Stempel. Ich hab meinen pass und Zettel zurückbekommen und das wars. Keine fragen, rein gar nichts. Halllooooo USA!!!

Dann hiess es Koffer suchen und zum Glück war meiner dabei. Eine unserer Truppe musste leider ohne Koffer zum Hotel fahren, aber auch der war dann am nächsten Tag zum Glück da. Die Fahrt zum Hotel war relativ unspektakulär. Ich sass mit Lisa in der letzten Reihe und wir haben hauptsächlich nur Banalitäten ausgetauscht. Die Klimaanlage hatte mir direkt ins Gesicht geblasen, sodass ich schon direkt nach 10 Minuten am frieren war. Ein paar der Mädels haben geschlafen, New York hat angefangen zu regnen und ich war einfach nur baff, dass ich jetzt tatsächlich wieder zurück bin.

Im Hotel haben wir eine kurze Einweisung bekommen, was wie wann wo, und ein herzliches welcome back an Lisa und mich von den Trainern. Dann hiess es erstmal Hotelzimmer suchen und ich hatte doch tatsächlich ein Zimmer im obersten stock. Sehr schön. Mit Blick auf die New Yorker skyline. Ich hatte mich mit Lisa verabredet und nachdem wir gut eine Stunde im Zimmer nach WLAN gesucht hatten, haben wir uns dazu entschieden, die Zeit zu nutzen und sind spontan mit dem Shuttle des Hotels zum walmart gefahren. Lilly ist auch mitgekommen. So wirklich was gekauft haben wir allerdings nicht, da keiner von uns noch Platz im Koffer hatte. Dinner bei McDonalds und dann gings auch zurück zum Hotel. Dort hab ich dann noch meine Mitbewohner kennengelernt. Anna aus Andorra, kommt nach Portland, Oregon. Und Vash aus Südafrika, wohnt nun auf der anderen Seite der bay Area, ca 40 mins von mir. Ich bin tot müde ins bett gefallen und war halb 6 wieder putzmunter....