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Samstag, 6. Juli 2013

Die Geduld und ich.

Ich habe von Ayusa nun die Bestätigung, das meine Unterlagen 'offiziell' in den Staaten bei AuPairCare sind und ich mit großer Sicherheit innerhalb von 2 Wochen freigeschalten werde. 

Das ist doch mal was! Denn von AIFS hab ich solche Neuigkeiten nicht. Wobei ich auch nicht sicher weiß, ob man das bei denen überhaupt mitgeteilt bekommt.

Ich schau natürlich schon nebenbei auf GAP (Online-Datenbank mit Au Pairs und Gastfamilien), aber bisher habe ich keine in Frage kommende Familie gefunden, da die meisten doch ohne Agentur arbeiten wollen.

Nächste Woche fahr ich zum Glück für ein paar Tage nach Berlin um meine dänische Freundin zu treffen, die ich damals in Houston, TX kennengelernt habe. Schon Wahnsinn, wie wir über die Jahre Kontakt gehalten haben. Ich freu mich so unglaublich sie wiederzusehen und endlich wieder mit ihr feiern zu gehen.
Und vielleicht krieg ich mal ein paar Tage Luft von meiner Au Pair-Besessenheit. ;)


Mittwoch, 3. Juli 2013

Intro

Hallo und herzlich Willkommen!

Bald geht für mich ein neues Abenteuer los und um Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten, werde ich mal wieder einen Blog führen. So gut es halt geht, ich vergess das ja bekanntlich mal gerne.

Für alle anderen, die mich nicht kennen und trotzdem meinen Alltag verfolgen wollen, warum auch immer, stell ich mich mal eben vor.

Ich bin nun 23 alt und war bereits mit 19 (2009-2011) Au Pair in den USA. Ich habe in vier Gastfamilien, und somit vier verschiedenen Staaten gelebt. Den Blog zu meinem ersten Au Pair Aufenthalt findet ihr HIER.

Eigentlich wollt ich ja gleich im Anschluss in den Staaten studieren, habe aber leider das Visum dafür nicht bekommen und saß somit in Deutschland fest. Also hab ich mit ach und krach irgendein Studium begonnen, was natürlich komplett in die Hose ging. Nach nur einem Semester, hat es mich wieder weggezogen und ich bin für ein Jahr nach Kanada gegangen. Ach da hab ich einen Blog begonnen, den ich aber leider nie zu Ende geführt habe. Wer trotzdem ein bisschen stöbern will, klickt HIER!

Das Jahr war natürlich viel zu schnell vorbei aber siehe da, ich bin bereits seit über 2 Jahren nicht mehr in den  USA gewesen. Da könnte man doch glatt nochmal als Au Pair rübergehen. Gesagt, getan, und eh ich mich versehen hab, war meine Bewerbung in vollem Gange. Momentan warte ich noch auf "Freischaltung" meiner Bewerbung, heißt, das Hauptbüro in den Staaten, muss bestätigen, dass mit meiner Bewerbung alles okay ist und ich Familien vorgestellt werden kann. Das sollte so in etwa 2 Wochen passieren. Dann heißt's wieder Interviews über Interviews mit potentiellen Gastfamilien.

Ausreisen möchte ich am liebsten Ende August (26.), aber wäre auch nicht traurig, wenn es erst September wird (9., 16. o. 23.).


So, das war's dann auch erstmal. In den nächsten Tagen wird's nicht viel neues geben, also werd ich erstmal am Layout rumbasteln und wahrscheinlich ein paar Links etc hinzufügen.

Falls ihr Fragen habt, immer her damit. Kommentare sind auch sehr gerne gesehen.

Cheers,

Julie

Samstag, 23. März 2013

Hallo Deutschland!!

Meine Lieben,

nach einer gefühlten Ewigkeit ist mir plötzlich wieder eingefallen, dass ich ja einen Blog habe. Tut mir Leid, für alle, die tatsächlich noch an meinem Alltag interessiert sind. ;)

Ich bin mittlerweile seit einem Monat wieder in Deutschland. Der Abschied von Kanada war ziemlich extrem schwer. Ich war so ziemlich meine gesamten letzten Wochen depressiv und launisch während ich mich auf meine Reise zurück nach Deutschland vorbereitet habe. Von warmen, sonnigen 15° in BC, zu -10° im trüben Deutschland... wer wäre da schon begeistert. Wobei meine Meinung von Deutschland sich auch bisher nicht geändert hat. Lediglich die Eingewöhnung in Deutschland fiel mir diesmal etwas leichter als beim letzten Mal. Vielleicht, weil ich mich diesmal daraf einstellen konnte. Ich wusste genau, was auf mich zukommt. Soll nicht heissen, dass ich mega glücklich hier bin. Allein der Gedanke, dass es ja nicht sicher ist, ob ich wieder in die Staaten kann, macht es schon schwer. Aber ich weiß, dass ich momentan nichts an der Situation ändern kann, es liegt ausser meiner Kontrolle, also kann ich genausogut auch einfach das Beste draus machen.
Meiner Familie und Freunden hier zu Liebe.

Zu Kanada will ich nicht allzuviel sagen. Ich versuch so wenig wie möglich zurückzublicken im Moment, eben damit ich mich nicht die ganze Zeit an Erinnerung festkralle und allen mit Vergleichen auf die Nerven gehe.
Ich hatte eine wahnsinnig tolle Zeit, habe viele wundervolle Menschen kennengelernt mit denen ich hoffentlich noch lange in engem Kontakt stehen werde wie jetzt. Es gab wie immer Höhen und Tiefen, Probleme und Drama, aber gerade durch diese bin ich wieder und wieder gewachsen und habe wieder mehr über mich und das Leben gelernt.

Und noch immer bin ich der Meinung, dass man das Leben nicht allzu ernst nehmen sollte. Insofern nehm ich Kommentare wie "Wann willst du denn endlich mal mit dem 'richtigen' Leben anfangen?", "Irgendwann musst du auch mal was vernünftiges machen!" und "Du kannst nicht immer nur das machen, wonach dir grad ist, denk an deine Zukunft." relativ schnurz. So will die Gesellschaft einen haben, schön alle in einer Box bleiben. Ja nicht aus der Reihe tanzen. Warum nicht? 'Weil man das eben so macht und nicht anders.' Ganz wunderbar. Wieviele machen denn letztendlich wirklich, was sie gelernt/studiert haben? Wer bleibt heute noch 50 Jahre im selben Job? Ich kenn allein in meinem Bekanntenkreis so viele, die bereits die dritte Ausbildung angefangen haben. Auch das Studium zu schmeissen, weil's letztendlich doch keinen Spass macht, ist nicht aussergewöhnlich.
Statt meine Zeit mit 3 Ausbildungen zu verschwenden, ohne zu wissen, was ich eigentlich machen will, kann ich genausogut das machen, was ich jetzt gerade, in diesem Moment vom Leben will. Bis ich dann endlich sicher weiß, wo ich mit meiner Zukunft hinwill.

Das Leben ist zu kurz um alles so zu machen, wie man das halt so macht. Macht euer Ding, so wie ihr das für richtig haltet und lasst euch nicht von Leuten reinreden. Eine Freundin, von der ich mir das mal anhören durfte, hat mittlerweile sogar zugegeben, dass sie's ja am Liebsten auch so machen würde, aber am Ende nicht den Mut hat, tatsächlich alles zu schmeissen und diesen 'unsicheren' Weg zu gehen.

Everthing happens for a reason und ich bin mir sicher, dass auch ich früher oder später meinen Weg finden werde. Bis dahin... Cheers! :)



Montag, 27. August 2012

Goodbye always comes too soon!

Ich habe die letzte Woche hauptsächlich damit verbracht, eine passende Gastfamilie in BC zu finden. Erst wollt ich nach Vancouver, bis mir bewusst wurde, dass ich ja hier schon Stadtleben pur hatte. Will ich das wirklich weiter führen? Oder will ich was neues, was anderes, was frisches? Die Antwort ist wohl eindeutig. Und somit war ich im Gespräch mit einer Familie in der Nähe von Chilliwack, BC. Süße kleine Stadt mit 90,000 Seelen und traumhafter Umgebung. Direkt bei den Rocky Mountains, viele Seen, traumhafte Westcoast Sonnenuntergänge. Statt Party Marathons, Shopping, Heels, Fashion District, und Chinatown gibt's Wandern, Camping, Roadtrips, Rodeos, Farmen und Cowboy Boots.

Am Mittwoch geht mein Flug. Rein zufällig (wirklich!!) fliegt Korea zur selben Zeit vom selben Terminal nach London. Wir werden also zusammen zum Flughafen fahren und auf unsere Flieger warten können.
Warum ich vom international Terminal fliege ist mir ein Rätsel. Vermutlich weil ich auf den Flug mit dem größten Flugzeug bestanden hab. Air Canada fliegt stündlich nach Vancouver (so viele Busse fahren nichtmal von Nickritz nach Riesa...haha) und somit hab ich mich einfach für den einen Flug mit Monsterflugzeug entschieden. <3 Fünf Stunden dauert der Trip und dann noch eine Stunde Fahrt vom Flughafen nach Chilliwack.

In der Zwischenzeit ist bei uns das Pack-Chaos ausgebrochen. Korea hat 10billionenmal mehr Klamotten als ich, da sie ja seit 6 Jahren in Toronto wohnt und somit sieht ihr Schlafzimmer aus wie... nunja... schlimmer als meins. Wer mich kennt, weiß, wie schlimm es sein muss. Aber auch bei mir herrschen gerade Extreme. Und ich hab nur 2 Koffer... Wie krieg ich alles fort? Kein Plan. Overweight Fees ahoi!

Am Samstag hatten wir eine kleine Abschieds/Geburtstagsparty bei uns. Korea hat's aber gar nicht mehr bis zu ihrem eigentlichen Geburtstag (Sonntag) geschafft... armes Mädel. Ich hab sie dann am Sonntag morgen mit süßen selbstgebackenen Geburtstagscupcakes geweckt und mich dabei noch schön am Feuerzeug verbrannt. Die Begeisterung hielt sich aufgrund des Kater's in Grenzen, aber sie hat sich dann später noch bedankt. Hach, wie ich die olle Kuh vermissen werd. Auch wenn sie mir oft unglaublich auf die Nerven geht.

Jetzt muss ich mal schaun, ob ich irgendwo nen neuen Handyvertrag herkriege. Meiner gilt ja nur für Toronto. :/

Mittwoch, 15. August 2012

Neue Sorgen.

Seit für meinen zweiten Au Pair Aufenthalt in den USA so langsam alles seinen Weg geht, mach ich mir mehr und mehr Gedanken um das hier und jetzt. Ich hab noch gut zwei Wochen bis mein jetziger Mietvertrag ausläuft und auch wenn die Jagd nach einem Job letzte Woche relativ gut lief, schein ich jetzt doch mit nichts dazustehen. Soll ich doch wieder in eine Gastfamilie? Und wo? Und wie? Und überhaupt? Was will ich? Und wie wird das mit der Uni? Online? Welche? Wo krieg ich das Geld her? Wieviel brauch ich?

Ich glaub ja fest dran, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert nur die letzten Monate oder überhaupt das letzte Jahr machen bis jetzt noch überhaupt keinen Sinn für mich. Wo führt das alles hin?

Eins steht fest. Alles niederzuschreiben verschafft mir immer etwas Klarheit im Kopf. Bis eben schienen die ganzen Fragen ein riesiges Wirr-Warr zu sein, aber wenn ich mir das jetzt so anschau, hätt ich einfach mal alles auflisten sollen, was zu tun ist, und dann klärt sich das schon alles.


Sonntag, 12. August 2012

Job hunt.

Die letzte Woche habe ich damit verbracht, mir einen Job zu suchen. Wie's aussieht, werd ich bald bei Hollister anfangen. Von ein paar Kellner-Jobs hab ich noch nichts gehört, aber hoffentlich krieg ich davon auch einen. Dann könnt ich's mir nächsten Monat vielleicht auch wieder leisten, alleine zu wohnen. Ich hatte ja considered, wieder bei einer Gastfamilie zu wohnen, aber wenn ich jetzt tatsächlich die Jobs kriege, wird's mir kaum möglich sein, nebenbei noch regelmäßig Kinder zu hüten. Mir wär beides Recht. Wer weiß, vielleicht find ich ja eine Familie die so flexibel ist. Either way, wie's aussieht, bleib ich nun doch in Toronto für die nächsten Monate... Schon etwas schade, hatte mich auf was neues gefreut.

Dienstag, 31. Juli 2012

Houston, we have a problem.

Die letzten Tage waren... naja. Blah. Skittles hat mich zweimal versetzt, mein Boss ist sauer und der blöde Typ hat sich als Zeitverschwendung rausgestellt. Und ich weiß immernoch nicht, wo ich in einem Monat hinzieh.

ABER... :) ...ich habe endlich Antwort von den Au Pair Leuten, und ich habe auch endlich jemanden bei meiner Uni in Houston erreicht. Die Papiere sind auf dem Weg zu meiner Gastfamilie in Houston (die einzige Adresse, die bei der Uni hinterlegt war. Wär ja zu schön, wenn ich mal mitdenke und denen meine aktuelle Adresse gebe...) und sobald ich alles habe, wirds an die Au Pair Leute weitergeleitet und dann liegt wieder alles in der Hand der Amis. Und wenn alles klar geht, bin ich ab nächstem Sommer wieder Au Pair in den USA!! Ja gut, das Interview bei der Botschaft muss ich dann auch noch überstehen, aber daran will ich jetzt noch nicht denken... Ich glaub, da muss ich mich erstmal in Therapie begeben um das Trauma zu verarbeiten, bevor ich wieder einen Fuss in die Botschaft setze, haha!

Nunja, ich such dann grad nach Jobs in ganz Kanada. Toronto wird langweilig... und ich wohn ja eh nirgends länger als 8 (!?) Monate. Warum auch immer. Ich bin echt gespannt, wann und wo ich mal sesshaft werde. Und vor allem wie.

Ab Oktober werd ich vermutlich mit nem Bachelor anfangen, online, die Wunder der Technik. Dann im Januar muss ich bei der Geburt von Zwillingen in Deutschland dabei sein. Ich hoff das passt dann alles zeitlich. Und dann im Juli, in genau einem Jahr, begrüße ich hoffentlich wieder meine geliebten Staaten.

Nungut, so der Plan. & es fühlt sich verdammt gut an. (:

Mittwoch, 25. Juli 2012

Boys Are Stupid.

Mein Samstag war relativ langweilig. Lag den ganzen Tag nur im Bett rum. Abends hat mich Korea dann mit zur Geburtstagsfeier von ihrem Boytoy genommen, reicher Italiener, free party, da sag ich nicht nein. Der Club war 25+ aber ne ID wollte niemand sehen. Gestarted wurde mit 7 Flaschen Vodka und Rum und wer weiß, wie teuer Flaschen in Clubs hier sind, kann sie zusammenrechnen, was der gane Spass gekostet haben muss. Soviel hab ich nichtmal auf allen meinen Kontos zusammen.... Nicht zu vergessen, dass immer neue Flaschen gebracht wurden, wenn eine leer war. AUTSCH. Naja, das Geburtstagskind war glücklich und alle anderen auch. Ich hab dann irgendwann Nummern mit einem anderen Bday-Party Gast getauscht und ach, er hat mir Himmel auf Erden versprochen. Aber melden kann er sich jetzt nur spät abends!? Tsk. Mal schaun, ob ich irgendwann seine Anrufe beantworte. Süß war er ja schon...

Der Abend hat dann nicht ganz so schön geendet... Die Leute am Tisch neben uns musst sich natürlich mit Vodka Flaschen schlagen. Jaaa, immer schön ins Gesicht. Einer der blutverschmierten Zombies ist dann noch in unsere Richtung geflogen, hat mich umgeschubbst und ist letztendlich auf Korea gelandet. Ganz toll gemacht. Gib der Drama Queen was zum motzen. Hölle auf Erden, halloo!!! Ich darf's mir nun seit 4 Tagen anhören. Jaja, du Arme. Get over it.

Sie ist dann mit Boytoy zu seinem Hotelzimmer gefahren und ich hab mich mit dem süßen Lehrer (ja... er ist High School Teacher...) auch zum Exit begeben. Draussen am wunderschön beleuchteten Springbrunnen noch etwas geturtelt, bis ich mir dann einfach ein Taxi genommen hab und davon gefahren bin. Nein, junger Mann, ich nehm dich ganz sicher nicht mit nach Hause. Ja, natürlich willst du nur reden, mich kennenlernen. Ja, ganz fein, du kommst trotzdem nicht mit.

Sonntag war dann wieder relativ langweilig. Ich saß den größten Teil des Tages in der Library. Ich weiß gar nicht mehr, was ich sonst so gemacht hab. Kann wohl nichts wichtiges gewesen sein.
Montag war ich wieder im Office, mach sogar solangsam Fortschritt, hab so einige Tische gebucht. Wenn tatsächlich alle auftauchen, mach ich endlich mal wieder ein bisschen Geld.
Abends war ich noch Grocery Shopping in nem Billigladen, der ca 20 Minuten von meinem Haus weg ist. Natürlich mussten mir auf dem Heimweg beide Henkel von meinem Einkaufsbeutel reissen. Und natürlich musste es im selben Moment anfangen zu gewittern, Regen inclusive. Und natürlich hatte ich noch gut 15 Minuten Weg vor mir. Ganz fein. Der Muskelkater erinnert mich jetzt jede Sekunde daran, dass ich seit 2 Wochen nicht im Gym war. Wird Zeit wieder anzufangen... aber ich bin immernoch angepisst, dass ich mich 2 Monate lang jeden Tag mindestens eine halbe Stunde totgeschwitzt habe, und sich rein GAR NICHTS getan hat. Healthy my ass.

Ja, und gestern war ich sogar wieder im Office, hab wieder potentielles Geld verdient und war wieder nicht im Gym. Im Gegenteil, Blue und ich haben uns abends beim Film schaun mit Popcorn, Schoki und Gummiebären vollgestopft. Eigentlich wollten wir ja ins Kino, aber der Ticket-Idiot hat uns die falschen Karten gegeben, so dass wir 20 Minuten im falschen Film sassen, bis uns die Idee kam, dass wir vollkommen falsch sind und uns beschweren gegangen sind. Der Film den wir eigentlich schauen wollten war aber zu dem Zeitpunkt schon ausverkauft und die nächste Vorstellung war erst um 11 und somit haben wir uns spontan einen Film ander Redbox ausgeliehen und bei mir geschaut. Es hat schon seine Vorteile mitten in der Stadt zu wohnen. (:

So. Und nun muss ich mich beeilen, ich werd in 20 Minuten abgeholt. Ab zum Beach!!! (: Office muss ich mir nicht schonwieder antun, zwei Tage in Folge reichen.

Sorry für den langen Post und den ganzen bitteren Sarkasmus. Was muss, das muss, irgendwo muss es ja raus. (:


Samstag, 21. Juli 2012

The Usual Friday

Gestern (Freitag) habe ich mich dann doch dazu durchgerungen, ins Office zu gehen. Eine halbe Stunde zu spät, empfangen vom bösen Blick meiner Chefin, aber hey, ich bin da. Hab ihr dann was erzählt, von wegen Stomach Flu, hätte ihr ja eine Email geschrieben, etc. Und schwupps, alles war wieder gut. Ich bin mir nicht sicher, ob sie alles versteht, wenn ich mit ihr rede. Typisches Blondchen. Schaut mich manchmal einfach nur an und lächelt vor sich hin. Hab auch mit einer meiner Coworkers drüber geredet und wir sind uns einig, dass sie manchmal etwas langsam ist. Aber ein süßes Langsam. Haha!

Ich hab nicht wirklich viel gemacht, vielleicht 100 Anrufe, wenn's hochkommt. Und eine Kaffee Pause in dem  kleinen europäischen Café um die Ecke, welche dann leider von einem Vollhorst, der meinte er müsste sich mit mir unterhalten, abrupt beendet wurde. Wenn ich doch offensichtlich grad am Telefon bin, MUSST du mich dann vom anderen Ende der Terasse anmachen? Und dann noch dämlich fragen, ob du störst. Geh weg. In dem Fall bin ich dann gegangen. "Take Care!" - Yea... whatever.

Eigentlich wollte meine Mitpromoterin auch mal ins Office kommen und mir helfen den enormen Berg an Telefonnummern zu bewältigen, aber sie hat sich dann doch nicht blicken lassen. Too bad, denn eigentlich sollte sie danach meine Unterstützung beim Bewerben in einer Lounge sein. Ich hab's aber auch allein bewältigt und warte nun auf einen Anruf. Und Skittles hatte ein gutes Alibi, insofern kann ich ihr gar nicht böse sein. 
Sie kam dann kurz nachdem ich heimkam vorbei und wir haben und gemeinsam für den nächsten Teil unseres Jobs fertig gemacht. Street work. Aka Flyer verteilen, Leute ansprechen, Karten verteilen, schön aussehen. ;) Macht mega Spass, kann aber auch nervig sein, da es leider doch zu viele arrogante Menschen gibt. Und leider zeigt sich nur 1% der Menschen, die wir ansprechen später auch im Club. Und genau deshalb mussten wir uns dann später auch eine laaange Rede vom Manager anhören, dass wir ja 1000 Menschen ansprechen müssen, wenn wir dann 100 im Club haben wollen. Wenn's nur so einfach wäre. Und wenn er uns mal pünktlich bezahlen würde. :/

Skittles hatte einen Freund dabei, der es einfach liebt, Dinge awkward zu machen. Er hatte mich mehr oder weniger vor 2 Monaten mal zu einem Date gedrängt. Ohne Frage, ich hab ihn für alles bezahlen lassen. Und mich danach nicht mehr gemeldet. Und da meinte er gestern doch, mir das vorhalten zu müssen und hinterfragte natürlich alles. Er hat Skittles sogar alleine heimfahren lassen, weil er meinte, mich nach Hause begleiten zu müssen. Zwei Blocks von meinem Haus konnte ich ihn dann endlich umstimmen. AWKWARD.

Als ich heute aufgewacht bin, lag Ottawa auf dem Boden im Wohnzimmer, die Küchentheke sah aus wie 'ne Bar. Wär ich doch mal daheim geblieben.